Grüne begrüßen einstimmigen Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung
Schon lange war es den Wächtersbacher Grünen, dem NABU (Naturschutzbund) sowie Vertretern anderer naturnaher Vereine ein wichtiges Anliegen, nun wurde dem Antrag auf Schutz der Kinzigauen in den Gemarkungen Wächtersbach und Aufenau in der letzten Stadtverordnetenversammlung einstimmig stattgegeben. Illegale Müllablagerung, unbefugtes Befahren von Wegen, Fischwilderei: Die Liste mit Gründen, die für ein Schutzkonzept sprechen, ist lang. Auch erhebliche Verstöße gegen das Naturschutzgesetz wie das Freilaufen von Hunden im Naturschutzgebiet, das unerlaubte Ausbringen von Gülle, die Missachtung von Uferschutzstreifen und mutwillige Zerstörung von unter Naturschutz stehenden Arten fielen Anglern, Jägern und Naturfreunden generell in den letzten Jahren negativ auf.
Regelmäßige Kontrollen zu unterschiedlichen Tageszeiten, auch an den Wochenenden, sollen diesen Missständen zukünftig entgegenwirken. Nicht zuletzt personelle Aufstockung bei der Stadt Wächtersbach in den Reihen des Ordnungsamtes ebneten jetzt endlich den Weg für mögliche Kontrollen und die Ahndung von Verstößen. „Ein großer Erfolg! Es freut uns sehr, dass nun die nötigen Wege beschritten werden, um ein Schutzkonzept zu entwickeln und umzusetzen“ so die Stadtverordnete Katja Hix. Denn so könne man, auch in potentieller Kooperation mit den Nachbarkommunen Bad Soden-Salmünster und Biebergemünd erreichen, dass die Kinzig mit ihren Feuchtwiesen sowohl für Tiere und Pflanzen als auch für den Menschen als das erhalten bleibt, was sie ist: schützenswerte Natur!

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